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Fest installierte Flammenmelder: Ein detaillierter Blick auf ihre Funktionsweise


Fabrikbrand 5

Fest installierte Flammenmelder sind hochentwickelte Geräte, die Flammen durch die Messung ihrer spezifischen Strahlungsenergie erkennen. Das Verständnis ihrer Funktionsweise ist entscheidend für die Bedeutung dieser Melder in Sicherheitssystemen. Sie nutzen hauptsächlich optische Sensoren, die auf die für Flammen charakteristischen Wellenlängen abgestimmt sind. Zu den gängigsten Technologien gehören UV-, IR-, kombinierte UV/IR- und Multispektrum-IR-Detektoren.

UV-Detektoren funktionieren, indem sie die ultraviolette Strahlung erfassen, die im Moment der Zündung emittiert wird. Diese Strahlung liegt typischerweise im Bereich von 185 bis 260 Nanometern. Sie zeichnen sich durch sehr schnelle Reaktionszeiten aus, können aber durch Quellen wie Schweißlichtbögen, Blitze oder Halogenlampen Fehlalarme auslösen. IR-Detektoren hingegen sind darauf ausgelegt, die Infrarotstrahlung heißer Verbrennungsgase zu erfassen und konzentrieren sich dabei häufig auf die spezifischen Spektralspitzen von CO₂. Sie sind weniger anfällig für Fehlalarme durch Schweißen oder Sonnenlicht als UV-Detektoren, können aber langsamere Reaktionszeiten aufweisen oder durch andere Wärmequellen ausgelöst werden.

Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Reduzierung von Fehlalarmen wurden Kombinationsdetektoren wie UV/IR- oder Multispektrum-IR-Detektoren entwickelt. UV/IR-Detektoren benötigen das gleichzeitige Vorhandensein von UV- und IR-Strahlungssignaturen, die typisch für eine Flamme sind, bevor sie einen Alarm auslösen. Multispektrum-IR-Detektoren analysieren mehrere spezifische IR-Wellenlängen und vergleichen deren Verhältnisse und Muster mit bekannten Flammencharakteristika und Flimmerfrequenzen. Diese ausgefeilte Analyse ermöglicht es ihnen, effektiv zwischen tatsächlichen Bränden und verschiedenen Fehlalarmquellen zu unterscheiden. Dadurch eignen sie sich hervorragend als stationäre Flammenmelder für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.