Ein fehlgeschlagener Funktionstest erzeugt sofortigen Druck. Das Team wartet, der Auftrag ist terminiert, und jemand erwartet eine schnelle Antwort. In diesem Moment wäre es falsch, unüberlegt auf das Messgerät zu klopfen, den Test erneut durchzuführen und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen. Die richtige Reaktion ist ruhiges und besonnenes Vorgehen bei der Fehlersuche.

Ein fehlgeschlagener Funktionstest bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Detektor defekt ist. Er bedeutet jedoch, dass man dem Detektor nicht vertrauen sollte, bis die Ursache des Fehlers geklärt ist.
Beginnen Sie mit den offensichtlichen Dingen.
Bevor Sie von einem Sensorschaden ausgehen, überprüfen Sie die Grundlagen:
- War das richtige Prüfgas angeschlossen?
- Ist die Flasche leer, abgelaufen oder hat sie einen sehr niedrigen Druck?
- Sind Regler und Schlauch ordnungsgemäß angeschlossen?
- Sitzt die Kalibrierkappe richtig?
- Hatte der Detektor genügend Aufwärmzeit?
Es klingt einfach, weil es das auch ist. Und erstaunliche viele fehlgeschlagene Belastungstests sind auf simple Fehler zurückzuführen.
Betrachten Sie dann den Nebenpfad.
Überprüfen Sie anschließend den Gasweg zu den Sensoren. Beschädigte Schläuche, verstopfte Einlässe, verschmutzte Filter, Wassersperren oder eine lockere Kappe können verhindern, dass das Gas das Gerät ordnungsgemäß erreicht. Falls das Gerät eine Pumpe verwendet, achten Sie auf ungewöhnliches Pumpenverhalten und auf Anzeichen für geringen Durchfluss.
Verwechseln Sie einen Stoßtest nicht mit einer Kalibrierung.
Ein Funktionstest fragt: „Reagiert der Detektor und löst er einen Alarm aus?“ Er korrigiert den Messwert nicht vollständig. Reagiert das Gerät, liegt der Wert aber außerhalb der zulässigen Toleranz, ist möglicherweise eine Kalibrierung erforderlich. Falls die Unterscheidung an Ihrem Standort unklar ist, halten Sie diese Referenz bereit: Stoßtest vs. Kalibrierung.
Wann ist die Kalibrierung ein sinnvoller nächster Schritt?
Wenn die Gaseinstellung korrekt ist, die Zubehörteile in Ordnung sind und der Detektor trotzdem ausfällt oder Werte außerhalb der Toleranz anzeigt, führen Sie eine Kalibrierung gemäß der Anleitung durch. Ein Sensor, dessen Messwerte abgedriftet sind, kann sich durch eine korrekte Kalibrierung erholen. Ein beschädigter, verunreinigter oder stark gealterter Sensor hingegen möglicherweise nicht.
Wann der Monitor außer Betrieb genommen werden muss
Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb, wenn:
- Es fällt wiederholt bei einem Stoßtest durch.
- Es kann nicht erfolgreich kalibriert werden.
- Ein Kanal reagiert unregelmäßig oder zu langsam
- Die Alarmgeräte selbst sind schwach oder funktionsunfähig.
- Das Instrument weist offensichtliche physische Schäden auf.
Das ist keine Überreaktion. Es ist genau das, was der fehlgeschlagene Belastungstest Ihnen sagen will.
Muster sind wichtig
Wenn ein Gerät einmal ausfällt, muss die Fehlerursache behoben werden. Fallen mehrere Geräte wiederholt aus, sollte das System überprüft werden. Mögliche Ursachen sind abgelaufenes Gas, unsachgemäße Lagerung, verunreinigtes Zubehör, versäumte Wartung oder Schulungsmängel. Diese umfassendere Perspektive geht oft verloren, wenn sich Teams nur auf das jeweilige Gerät konzentrieren.
Für eine effektivere Präventionsroutine kombinieren Sie Ihre Fehlersuche mit Folgendem: Checkliste zur Wartung tragbarer Gasdetektoren.
Die beste Einstellung vor einem Schichtwechsel
Behandeln Sie einen fehlgeschlagenen Funktionstest niemals als lästiges Problem, das es zu umgehen gilt. Betrachten Sie ihn als wertvolle Information, die vor dem Betreten eines Gefahrenbereichs bereitgestellt wird. Das ist der günstigste Zeitpunkt, um ein Problem zu entdecken.