Ein Alarm wegen niedrigem Durchfluss wird leicht übersehen, wenn die Crew beschäftigt ist. Jemand richtet den Schlauch, drückt einen Knopf und versucht es erneut. Manchmal funktioniert das. Manchmal verbirgt sich aber ein ernsteres Problem mit dem Probenahmeweg, und der Detektor warnt davor, dass die Luft, die die Sensoren erreicht, möglicherweise nicht die Luft im zu untersuchenden Raum repräsentiert.

Warum Niedrigdurchflussalarme wichtig sind
Bei einem gepumpten Detektor ist der Probenweg Teil des Messsystems. Kann das Gas nicht ordnungsgemäß durch Schlauch, Filter, Wassersperre oder Einlass strömen, kann die Messung verzögert, verfälscht oder gar nicht erfolgen. Daher ist ein Alarm bei niedrigem Durchfluss nicht nur ein Problem der Pumpe, sondern signalisiert, dass die Messgenauigkeit beeinträchtigt ist.
Die drei häufigsten Ursachen
Im praktischen Einsatz werden Niedrigdurchflussalarme üblicherweise durch eine von drei Ursachen ausgelöst:
- Verstopfte oder verschmutzte Filter
- Geknickte, gequetschte oder schlecht verbundene Schläuche
- Wasser oder Kondenswasser in der Leitung
Jede dieser Methoden schränkt den Durchfluss auf unterschiedliche Weise ein, aber alle können die Fernprobenahme beeinträchtigen.
Was zuerst prüfen
Beginnen Sie mit den offensichtlichsten Problemen. Überprüfen Sie den Schlauch auf Knicke und Quetschstellen. Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse korrekt sitzen. Kontrollieren Sie Filter und Wassersperre. Sollte Feuchtigkeit sichtbar sein, gehen Sie nicht davon aus, dass das Gerät diese problemlos durchdringen kann. Das ist möglicherweise nicht der Fall.
Warum dies in beengten Räumen besonders gravierend ist
Bei der Raumluftabsaugung mittels Fernprobenahme vor dem Betreten kann ein geringer Durchfluss ein gefährliches Trugbild erzeugen. Der Detektor ist möglicherweise noch aktiv, misst aber unter Umständen nicht die Atmosphäre am Schlauchende. Daher gehören Warnsysteme für geringen Durchfluss und die korrekte Anwendung der Fernprobenahme zur Anordnung von Gasmessungen in geschlossenen Räumen.
Vorbeugen ist besser als Fehlersuche
Die sichersten Programme tauschen verschlissene Teile frühzeitig aus, halten Ersatzfilter und -barrieren bereit und schulen die Bediener darin, jede Niedrigdurchflusswarnung ernst zu nehmen. Sie konzentrieren sich nicht ausschließlich auf die Fehlerbehebung nach einem Fehler.
Die praktische Schlussfolgerung
Gibt ein Detektor mit Pumpe einen Alarm wegen zu geringen Durchflusses aus, sollte man nicht annehmen, dass das Gerät fehlerhaft arbeitet. Vielmehr ist zu vermuten, dass der Probenweg nicht mehr zuverlässig ist. Korrigieren Sie den Probenweg, bevor Sie dem Messwert vertrauen.